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Gitti
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#1 27. Sep, 2008 12:04
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| Gast |
Nach der Herzberg-Theorie gehört Geld nicht zu den Motivatoren. Wie sieht das in der Praxis aus? Kann Geld doch motivieren oder besteht vielmehr die Gefahr Mitarbeiter zu demotivieren? Worauf ist zu achten um Leistungsträger weiterhin zu motivieren, Leistung zu belohnen, Anreize zu schaffen ohne die Mitarbeiter zu verlieren, die durchschnittliche Leistung erbringen?
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Loreena
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#2 19. Nov, 2008 14:28
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| Gast |
Ich wurde dieses Jahr zum ersten Mal nach LOB bewertet und ich kann nur sagen, dass es ein absolutes Demotivationsinstrument ist. Wie Sie richtig erkannt haben ist Geld kein Motivator - es geht mir auch gar nicht ums Geld. Das Problem ist eher, dass mit mir keine Zielvereinbarung abgeschlossen wurde - ich somit auch gar keine Zielwerte hatte, die ich hätte erreichen können. In einem einminütigen Gespräch wurde mir der Klumpatsch vorgelegt, ich hatte dies zur Kenntnis zu nehmen... Sei ja alles wunderbar, sagte man mir. Aber als ich im Laufe der Woche erfahren habe, dass ich zu dem unteren Drittel der Belegschaft bewertet wurde... da war ich dann doch schon ganz schön gefrustet. So schlecht hätte ich meine Arbeit nicht beurteilt. Aber ist hatl nicht so klasse, wenn man sich mit demjenigen, der einen bewertet, schonma in der Wolle hatte
Meine erste spontane Reaktion war wirklich: Ich hau hier ab, ich lass es sein. Wenn meine Arbeit nicht wertgeschätzt wird, dann kann ich sie auch bleiben lassen. Ein paar Nächte drüber geschlafen denk ich mir mittlerweile: EGAL!! So kann ich wenigstens nur aufsteigen und nicht noch schlechter werden ![]() |
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Bobo
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#3 04. Feb, 2009 16:24
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| Gast |
Die LOB ist und bleibt eine reine "Nasensteuer". Wer gut schmiert, der gut fährt sagt bereits ein altes Sprichwort. Wie will man denn die Arbeit im ö.Dienst objektiv bewerten? Hier geht es nicht um Stückzahlen sondern meistens um den Umgang mit anderen Menschen. An Hand eines Zettels, auf dem irgendwelche Ziele definiert worden sind, will man meine Leistung beurteilen. Ich halte dass für ausgemachten Quatsch! Meistens sind es die Angepassten, die Radfahrer und Schleimer die heute Karriere machen. Und die werden auch das Geld schön unter sich aufteilen. Wer schon mal Kritik am Vorgesetzten geäussert hat, braucht sich meistens keine Gedanken mehr um LOB machen. Viele Kommunen bieten ja die Möglichkeit aus dem System auszusteigen. Diese Möglichkeit habe ich auch sofort genutzt.
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Tobi
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#4 11. Dec, 2011 21:33
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| Gast |
Siehe auch:
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis http://dokumente-online.com/von-der-motivationstheorie-zur-motivationspraxis.html Kann sehr hilfreich sein! :-) Viel Spaß |
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Joker
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#5 21. Dec, 2011 19:38
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| Gast |
Ich bin selbst in der Frage gefesselt, ob Leistungsorientierte Bezahlung motivieren kann? Den ich bin einer der wenigen die keine LOB Zahlung erhalten haben, wobei meine Kollegen bis zu 370€ bekommen haben. Ich bin aber an den grenzen meiner Belastbarkeit angekommen und als nur Helfer eingestellt. In wie weit muss ich meiner Leitung schmeicheln oder über meine Kompetenzen noch hinausgehen damit sie mich als guten oder sehr guten Mitarbeiter sieht? Ich arbeite wie eine Kraft die 3 Jahre Ausbildung hinter sich hat. Aber das wird nicht honoriert. Was mich als nicht motiviert sondern jetzt eher deprimiert und ich mir am liebsten einen anderen Job suchen möchte.
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